Im Notfall drücken

Ein klares Nein

Dopingmittel sollen sämtliche Reserven ausschöpfen, die Grenzen der Ermüdung und Überlastung verschieben und Schmerzen unterdrücken. Einige Mittel steigern die Muskelkraft, andere erhöhen die Sauerstoffzufuhr, während dritte das Selbstvertrauen stärken und den Stress abbauen.

Wer dazu schon Nein sagen kann?

Du. Ihr. Wir.

Hier ein paar Tips für den ausgesprochenen Widerstand:

“Ich will aus eigener Kraft alles aus mir herausholen und bestenfalls gewinnen. Wenn ich mir eingestehen müsste, meine Erfolge nur mit Hilfe von Dopingmitteln erreicht zu haben, würde ich mir selbst nicht genügen.”

“Um gut zu sein, muss ich an mich selbst glauben, nicht an Doping.”

“Doping ändert nichts an der unumstößlichen Tatsache, dass immer nur einer gewinnen kann.”

“Die augenscheinlichste Nebenwirkung von Doping ist Schizophrenie – der Sportler spaltet sich in seiner Persönlichkleit und kann den Betrüger in sich nicht mehr erkennen.”

“Jeder einzelne Leistungssportler ist mitverantwortlich dafür, wohin sich der Leistungssport entwickelt – auch deshalb durchbrechen wir das System der Abschottung und begehren gegen Doping auf.”

“Trainer, lassen Sie sich etwas anderes einfallen, um mich schneller, besser zu machen – Doping ist einfallslos und zu gefährlich.”

http://www.dsj.de/downloads/Publikationen/2011/dsj_doping10_low.pdf