Im Notfall drücken

Dossier Blackbox Dopingopferhilfe

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Die politische Erzählung von bis zu 15.000 Opfern eines „flächendeckenden, unwissentlichen Zwangsdopings“ des DDR-Leistungssports, von einer in vermeintlicher Erbfolge per DNA geschädigten zweiten Dopingopfergeneration und neuerdings auch einer angeblichen OpferGruppe in Westdeutschland offenbart eine unheilvolle Schieflage in der öffentlichen Debatte. Das Thema ist dem Sport entrückt – die Politik ist gefordert, gesetzgeberisch zu korrigieren.

Daran ändert nichts der erzwungene Führungswechsel im verantwortlichen Doping-OpferHilfe e.V., da die seit 2013 forcierte Neuausrichtung auf immer höhere Fallzahlen fatal fortwirkt und „mit den gleichen Prämissen fortgeführt werden soll“ (Zitat). Der Verein ist vom Gesetzgeber in bester Absicht und medialer Aufmerksamkeit zum politischen Akteur ernannt worden – und hat mangels Kontrolle und wissenschaftlicher Forschung zum DDR-Sport den Bogen überspannt. Es geht um öffentliche Gelder. Darum muss der Verein der Hochstapelei abschwören und zur Wahrheit zurückfinden – dorthin, wo er bei Gründung stand.

Dossier Blackbox Dopingopferhilfe (PDF)